Urlaubsparadies Sardinien

Ich habe lange überlegt, wo wir dieses Jahr unseren Urlaub verbringen können, man kann ja nicht mehr überall Urlaub machen. Viele Länder habe ich von vornherein ausgeschlossen, z.B. Türkei, Tschechien, Ungarn, Russland, USA usw.... Diese Länder bekommen von mir keine Devisen mehr!

Es bleiben die Skandinavischen Länder, oder der Süden. Portugal stand auch ganz oben auf meiner Liste, aber da geht es nächstes Jahr hin. Ich habe mich für Sardinien entschieden, nachdem ich einiges über diese wunderschöne Insel gelesen hatte. Warum in die Karibik reisen, Sardinien ist karibisch und nur zwei Flugstunden entfernt!

 

 

Von Düsseldorf nach Olbia über die Schweizer Alpen. Das Wetter spielte bereits am ersten Tag mit, sodass wir den herrlichen Ausblick aus dem Flugzeug genossen haben...

 

 

 

 

Die sardische Küste

Nachdem wir unseren Mietwagen (einen Panda!) vom Flughafen abgeholt hatten, sind wir erst mal Richtung Hotel gefahren. Unterwegs haben wir aber noch anhalten müssen....

Porto San Paolo

 

Unser Hotel Paradise Resort Sardegna in San Teodoro war wirklich was besonderes. Wie im Namen bereits vorkommt, es ist paradiesisch. Sehr sauber, absolute Spitzenklasse. Aber auch nicht ganz preiswert....

 

Hier ein paar Eindrücke vom Resort und dem hauseigenen Strand mit Dünenlandschaft. Das Hotel hat zwei Pools, eine Bar, Restaurant und viele Kuschelecken....

Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Terrasse.

 

 

Morgens habe ich den Sonnenaufgang auf der Terrasse genossen, mit Blick aufs Meer....

Zum Hotel eigenen Strand musste man durch eine Art "Biotop", etwa 300 Meter entfernt. Es ist eine traumhafte Landschaft.

Der Strand ist einer der schönsten, den ich auf der Insel gesehen habe und sehr weitläufig!

Am zweiten Tag machten wir uns auf in Richtung Süden nach Arbatax, um die roten Felsen zu sehen. Diese sind eines der Wahrzeichen der Insel.

Dafür mussten wir durch die Berge fahren, was manchmal ganz schön stressig sein konnte, aber auch beeindruckend. Viele fuhren hier als Mietwagen einen Fiat 500, wir hatten mit unserem Panda schon ein großes Auto! ;-) Das war auch gut so, denn sonst wären wir vermutlich die Serpentinen gar nicht hoch gekommen....

Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf in Richtung Süden, etwa 100 Km, nach Cala Gonone. Von dort aus haben wir eine Bootstour mit einem Schlauchboot entlang der Steilküste gemacht. Es ist eines der schönsten und naturbelassensten Urlaubsgebiete Sardiniens und das kann man nur vom Boot aus sehen.

Türkisfarbenes klares Wasser an einsamen Stränden, beeindruckende Bergmassive, Höhlen und Grotten.

An zwei der einsamen Strände haben wir uns jeweils eine Stunde aufgehalten. Ich fühlte mich wie Robinson Crusoe ;-) 

Olbia, wo auch der Flughafen ist, war nicht weit entfernt von unserem Hotel. Olbia ist eines der etwas größeren Städte auf Sardinien, hier gibt es fast alles und nicht nur Pizza, wie in den Dörfern.

Ein paar Eindrücke aus der Stadt, die eine ganz nette Altstadt und einen kleinen Hafen hat.

San Teodoro Lagune, die Heimat von Flamingos auf Sardinien!

Ganz in der Nähe unseres Hotel hatte ich von der Straße aus im vorbeifahren gesehen, dass in einer Lagune doch tatsächlich Flamingos waren! Hier in Deutschland sieht man die nur im Zoo ;-) Also suchten wir eine Möglichkeit, die Flamingos  näher zu betrachten. Das Naturschutzgebiet ist nicht nur für Flamingos ein Paradies....

Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens war natürlich auch auf unserer Reiseliste. Dafür mussten wir ganz schön weit fahren, denn Cagliari ist ganz unten im Süden. Es gibt drei Strecken, die nach Cagliari führen, die weiteste ist die schnellste! Und wieder durch die Berge, dann aber auch teilweise auf einer Art Autobahn. Das war eine Abenteuerfahrt, denn das hätten wir fast nicht überlebt. Ein großer Sattelzug hätte uns fast zerquetscht, gut dass die Hupe am Panda funktionierte, so konnte ich den Fahrer aufwecken.

Und überhaupt fahren auf Sardinien die meisten wie... mir fällt kein passendes Wort ein ^^. Hier ist mindestens jedes zweite Auto beschädigt! Meist an zwei Ecken, oft aber auch an allen vier Ecken! Nur Mietautos sind meist ohne Beulen und Kratzer, naja, die werden auch überwiegend von Touristen gefahren.

Cagliari, eine tolle Stadt! Könnte ich mir auch gut als Städtetrip für ein Wochenende vorstellen.

Panorama aus 6 Einzelfotos erstellt
Panorama aus 6 Einzelfotos erstellt

Palau, eine Hafenstadt im Norden der Insel, eine gute Stunde von unserem Hotel entfernt. Ein sehr schöner Ferienort, der im Oktober nicht mehr überlaufen ist. Im Sommer sind hier bestimmt viele Touristen.

Von Palau aus kann man mit der Fähre auf die Insel La Maddalena fahren. Ein wunderschöner Ort! An dem Tag war es bewölkt und sehr windig, wir mussten zum ersten Mal eine Jacke tragen. Am Nachmittag kam aber schon wieder die Sonne raus.

Am letzten Tag habe ich endlich auch meine Kugel zum Einsatz gebracht. Dafür sind wir noch mal zum Strand....

In einer Woche kann man es unmöglich schaffen, die zweitgrößte Mittelmeerinsel komplett zu erkunden. Aber das, was wir gesehen haben, hat uns sehr beeindruckt. Vor allem das Klima ist wirklich klasse! Morgens und abends etwas frisch, tagsüber kletterten die Temperaturen teilweise noch auf 29 ° und das im Oktober! Wir hatten keinen Tag Regen. Nur am Abreisetag hat es morgens geregnet, dabei war es aber sehr warm.

Wenn man gerne Pizza und Fisch isst, kommt man hier auf seine Kosten. Ansonsten finde ich die italienische Küche nicht besonders abwechslungsreich. Wenn man mal etwas anderes essen möchte, muss man schon in eine der größeren Städte fahren.

Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt

Petra Burmeister

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